13. Juni – 17:30, Mondscheing.10 – MOBILE FOOD?!

übernommene einladung:

Im Rahmen der Vortragsreihe des FORUM Umweltbildung

„Food for Thought: Vor-, Nach- und Querdenken zur Nachhaltigkeit 2012“

 

Mobile Food?!

Auf dem Weg zu mehr Ernährungssouveränität

 

mit

Martina Kaller-Dietrich

Peter Laßnig (Gärtnerhof Ochsenherz)

Othmar Holzinger (Naturkost St. Josef)

 

Eröffnung

Peter Iwaniewicz, Lebensministerium Abt. II/3

 

Moderation

Monica Lieschke, FORUM Umweltbildung

 

Die Geschichte von Mobilität und Ernährung ist enger verwoben als uns bewusst ist. Ebenso wenig bewusst ist uns oft, dass wir viele Entscheidungen hinsichtlich unserer Ernährung nicht selbstständig treffen: Wir haben unsere Souveränität längst abgegeben an ExpertInnen, Diät-Gurus, an Agro- und Lebensmittelindustrie sowie an die Politik, dies längst auch im globalen Stil.

 

Sind auch Sie ständig bemüht um die Vereinbarkeit von Genuss, ethischen und gesundheitlichen Ansprüchen, finanzieller und zeitlicher Machbarkeit, ökologischem und sozialem Gewissen? Für viele wird dies zum täglichen Hindernislauf.

Im beliebten Bio-Mittagslokal und Laden St. Josef im 7. Bezirk konfrontiert Martina Kaller-Dietrich uns mit überraschenden Zusammenhängen und oft erstaunlichen historischen „Wurzeln“ unserer Ernährung, die Voraussetzung sind für mehr Bewusstsein und größere Handlungsspielräume im Kontext nachhaltiger Nahrungsmittel und deren Produktion. Den Sprung in die Praxis machen Peter Laßnig (Community Supported Agriculture) und Othmar Holzinger. Sie laden zu einem Blick hinter die Kulissen ein: Welche Lösungen haben sie gefunden, welchen Herausforderungen müssen sie sich im Alltag stellen?

Das Trio will verführen, provozieren, sowie Appetit machen auf eine entschiedene Wiederaneignung alter Lebensmittel und beherztes Inbesitznehmen neuer Lebensmittel.

Special: Kostproben aus dem Gastgeber-Lokal St. Josef.

Zeit: Mittwoch, 13. Juni 2012,  17:30-20:00 Uhr

Ort:  Naturkost St. Josef, Mondscheingasse 10, 1070 Wien

Zu erreichen: U3 (Neubaugasse), 49,13A (Siebensterngasse)

Wir freuen uns, wenn Sie die Einladung an Interessierte weitergeben!

Alle Infos finden Sie auch unter folgendem Link: http://www.umweltbildung.at/cms/c/c_12825.htm

  Martina Kaller-DietrichAo. Univ. Prof. Dr. Martina Kaller-Dietrich lehrt Globalgeschichte mit Schwerpunkt Ernährung an der Universität Wien. Zahlreiche Lehr- und Studienaufhalte im Ausland. Ihr Buch „Essen unterwegs. Eine kleine Globalgeschichte von Mobilität und Wandel am Teller“ erschien 2011 zur gleichnamigen Ausstellung in Linz. Rezensionhttp://homepage.univie.ac.at/martina.kaller-dietrich/php/

 

   Peter Laßnig, Begründer und Inhaber des Gärtnerhof OchsenherzDer Ochsenherz Gärtnerhof ist seit 2002 ein biologisch-dynamisch arbeitender Landwirtschaftsbetrieb in Gänserndorf. Seit 2009 läuft das Projekt „gemeinsam landwirtschaften“, das sich am Konzept der Community Supported Agriculture (CSA) orientiert. KonsumentInnen werden zu WirtschaftspartnerInnen des Betriebes und finanzieren die Kosten des Gemüseanbaues für jeweils ein Jahr. Sie erhalten dafür qualitätsvolle, erntefrische Nahrungsmittel, tragen aber auch das Risiko von Ernteausfällen (z.B. durch Unwetter, Schädlinge) mit. Ohne den ökonomischen Druck, die Lebensmittelproduktion von Marktzwängen mitsteuern zu lassen, kann die Landwirtschaft nach ökologischen Kriterien, nach einem Prinzip von Qualität und Vielfalt betrieben werden.Seit Februar 2012 befindet sich der Gärtnerhof im zweiten „gemeinsam landwirtschaften“-Jahr, die Nachfrage ist groß: alle möglichen Plätze sind für dieses Jahr vergeben!

www.ochsenherz.at

 

  Othmar Holzinger, Inhaber und Koch St. Josef1988 als Naturkostladen eröffnet, entwickelte sich das St. Josef über die Jahre zu einem der beliebtesten Bio-Mittagslokale Wiens: „Der Wiener Bioklassiker: Seit 2003 aber wird in der Zollergasse ganz offiziell gekocht: mit täglich wechselnden Suppen, einem vegetarischen (oft indisch angehauchten) Menü, einer großen Salatbar und vegetarischen Snacks wie Gemüse-Pizza und Seitan-Schnitzel. Die Lieblingskantine aller Kreativen nördlich der Mariahilfer ist um die Mittagszeit rappelvoll, was man aber trotzdem tapfer durchstehen sollte. Denn das Essen schmeckt einfach vorzüglich, und das seit Jahren.“ (Die Stadtspionin)
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