Termine FEB 2014 – DEMO für PizzeriA (5.), StadtImkerIn-Lehrgang, Recht auf Stadt!, Niko Peach, SCHANDFLECK-Gala, Jura Soyfer

DSC_0053                                                      Die TERMINE-Seite wird ständig und in U-Bahn-Tempo ergänzt und aktualisiert… 

4. Februar, 20:00-21.30, GOLD ODER LEBEN. Infoveranstaltung gegen Golderzbergbau im Europa der Krise, Precarity Office Vienna @ Wipplingerstrasse 23, 1010 Wien (Stiegen runter – leider ist das Gebäude nicht barrierefrei, meldet euch und wir finden eine Lösung)DSC_0413

Ein Infoabend über Goldbergbau in Spanien, Rumänien und Griechenland ein. Wir diskutieren parallele Entwicklungen von Goldabbauprojekten in Europa, und die Strategien mit denen staatliche Behörden und Konzerne verschiedenen Orten und Gemeinschaften solche Projekte aufzwingen. Die profitorientierte Ausbeutung der Umwelt wird in den von der Krise am stärksten betroffenen Ländern als neue “Erfolgsgeschichte” gehandhabt. Dabei werden Menschenleben, demokratische Menschenrechte und das Recht auf freie Rede mit Füssen getreten. In wirtschaftlich “schwachen” Regionen wird so entgegen den Interessen und Wünschen des Gros aller Bewohner gehandelt. In diesem Kontext hat der Kampf um die Commons und demokratische Rechte besondere Bedeutung, und so wollen wir besonders von den lokalen sozialen Kämpfen in betroffenen Regionen sprechen.

Raum und Bar sind ab 18:00 offen…DSC_0145

5. Februar, 16 Uhr, DEMO gegen die Räumung der PIZZERIA, Mühlfeldgasse 12, 1020 Wien

Ab 5. Februar droht die Räumung des Kulturzentrums Pizzeria Anarchia : „Das Gericht hat seine Aufgabe erfüllt und hat im Sinne des Eigentumsrechtes entschieden. Wir werden dieses Urteil nicht akzeptieren und wir werden eine Räumung verhindern. Dafür brauchen wir jegliche Unterstützung.”

Um die letzten Altmieter rauszuekeln, lud der Hausbesitzer vor rund zwei Jahren Punks zum Gratiswohnen in das Haus in die Mühlfeldgasse ein – doch seine Spekulation ging nach hinten los: Die neuen Bewohnerinnen solidarisierten sich mit den Altmietparteien, halfen diesen gegen die Vertreibungsaktionen des Hausbesitzers und ließen sich selbst auch nicht mehr hinausschmeißen. Die Geschichte wurde publik, landete schließlich vor Gericht, welches nun gegen die neuen Hausnutzer entschieden hat. Diese haben in den zwei Jahren aus der Mühlfeldgasse 12 ein spannendes Kulturzentrum gemacht, mit regelmäßigen Veranstaltungen: Volksküche, Film- und Diskussionsabende und DIY-Projekte füllen das Wochenprogramm. Um all das fortzusetzen und auch um die Altmieter nicht wieder den mittlerweile bekannten Schikanen des Spekulanten zu überlassen wollen die PizzeriA-Leute bleiben. „Da wir die Situation am Mittwoch nicht genau einschätzen können, würden wir uns freuen, wenn viele Menschen schon untertags (oder auch gerne am Vortag – wir haben Platz) vorbei kommen, um uns zu unterstützen“, schreiben sie auf ihrem Blog. http://pizza.noblogs.org/

ZAD

7. Februar, 19:00, “Infoveranstaltung La Zad – die zu verteidigende Zone. Gegen den Bau eines Flughafens und die Welt die ihn braucht!”, Das Bäckerei, Tannengasse 1/Ecke Felberstraße, 1150 Wien

„La Zad (Zone A Défendre) ist ein 1.600 Hektar großes besetztes Gebiet bei Nantes im Nordwesten Frankreichs. Seit den 70er Jahren leistet dort die lokale Bevölkerung Widerstand gegen den Bau eines internationalen Flughafens. Bauträger ist Vinci, einer der größten Baukonzerne der Welt, bekannt für den Bau von Autobahnen, Atomkraftwerken und Gefängnissen. Um den Bau des Flughafens zu verhindern, wurden auf dem Gebiet seit 2007 immer mehr bereits leer stehende Häuser und Brachflächen besetzt und auf dem großen Raum selbstorganisiert gelebt.

Die brutale Räumung im Oktober 2012, mit tausenden Polizist_innen und Militärs, zog sich über Wochen. Es wurden fast alle besetzen Häuser niedergerissen und die kollektive Bäckerei zerstört, genauso wie die bewohnten Baumhäuser im besetzen Wald und das Gemüsefeld. Ein Monat nach dem ersten Tag der Räumung, am 17. November 2012, fand wie geplant die Wiederbesetzungsdemo statt, an der 40.000 Menschen teilnahmen!! Häuser wurden wieder aufgebaut und Felder wieder angelegt. Seit dem gibt es mehr Kollektive als je zuvor auf dem besetzten Gebiet!

Eine Person, die auf la Zad lebt, wird über die aktuelle Situation berichten: über den Wiederaufbau und die Neuorganisierung nach der Räumung und den Stand der Baupläne für den Flughafen.“

DSC_018810. Februar, 19:00 – 20:30, „Wie und wo finde ich PILZE“, Hörsaal des Fakultätszentrum für Biodiversität der Universität Wien, 1030, Rennweg 14 – Vortrag von Wolfgang Klofac, Österreichische Mykologische Gesellschaft

DSC_023113. Februar, 17:30, Infoabend der LoBauerInnen, Lassallestraße 40/3/37, 1020 Wien (U1 Vorgartenstr.) – (linker Hof, 3. Stiege, mit dem Lift in den 6. Stock, dann rechts und zwei Stock weiter über eine Holztreppe)

Das gemeinsame Gärtnern in der Lobau soll  bei den LoBauerInnen unter neuen Bedingungen weiter gehen:

„Wir sind dabei den Verein „Die LoBauerInnen“ zu gründen. Wir finanzieren uns durch einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von 100 € sowie Spenden, Subventionen und Förderungen. Wir wollen eine gärtnerische Fachkraft 1-2 Tage/Woche für Wissensvermittlung  und Koordination in der Feldarbeit engagieren. Wir werden Kernteams bilden zur Aufteilung von Verantwortlichkeiten auf dem Feld. Wir werden die Möglichkeit anbieten, Experimentierparzellen zu nutzen. Vor dem Plenum gibt es bereits die Möglichkeit, Mitglied zu werden. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen am Plenum (ab 20:00) teil zu nehmen.“

Bereits am 9. Februar, ab 14 Uhr, gibt es die Möglichkeit vor Ort Feld und Glashäuser zu besichtigen – Treffpunkt : Naufahrtweg 14, 1220 Wien (BIO–GÄRTNERHOF POLZER)

16. Februar, OBSTBAUM-SCHNITTKURS, 10 – 17 Uhr, Permakulturgarten in 3400 Maria Gugging bei Klosterneuburg, NÖ

„In einem ganztägigen Workshop lernen die TeilnehmerInnen die Grundzüge desDSC_0122 Obstbaumschnitts kennen. Sie sind danach fähig, zuhause im eigenen Garten Bäume zu pflegen und ein Stück besser zu verstehen.“

Leitung: Peter Sauer (Obstgärtner) – Verpflegung: vegetarisch-biologisch-saisonal-regionales Mittagessen & Jause (Kaffee, Tee, Kuchen) sind im Kursbeitrag inbegriffen – Kursbeitrag: als finanziellen Ausgleich wünschen wir uns 60€ – Mitbringen: wenn vorhanden eigenes Werkzeug (Astschere, Baumsäge), wetterfeste Kleidung & Schuhwerk – Anmeldung: Peter_Sauer01@web.de, Tel.: 0680/5515368

18. Februar22:25, auf 3sat: „Wem gehört die Welt? Wachstum durch Teilen“, eine Dokumentation über die Welt der Commons

commons17_481x270Mit den Commons-Forschern Konrad Hagedorn und Silke Helfrich; Bergschaftspräsident Fritz Schlunegger und Ueli Ruppi von der Alp Grindelwald (CH); Bio-Züchter Hartmut Spieß vom Dottenfelder Hof, Boden-Expertin Gabriele Broll und den Masipag-Bauern von den Philippinen; Architekt Van Bo Le-Mentzel, Kulturaktivistin Jaana Prüss und Sängerin Zoe Leela; Mathematiker Günter M. Ziegler und Marco Trovatello vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, den Kindern vom Waldspielhaus in Berlin u.v.m.

Anschließend ist der Film in der 3sat-Mediathek zu sehen.

19. Februar,  20:00, vor-ort, Wipplingerstrasse 23, 1010 Wien (vor dem Haus die Stiege halb hinunter)
Wozu braucht es ein „Recht auf Stadt“?
Teil 1 der „Recht auf Stadt“-Reihe579922_508776359136750_1639696586_n
Mietsteigerungen, Zwangsräumungen und eine Zunahme städtischer Armut, aber auch neue urbane Protestbewegungen, Rebellionen und Riots – auf vielfältige Art und Weise zeigt sich gegenwärtig, dass sich die Krise(n) des Kapitalismus wie auch der Widerstand gegen seine Zumtungen maßgeblich in Städten abspielen. Damit stellt sich nicht nur die Frage nach der Erklärung den städtischen Ausprägungen der derzeitigen Krise , sondern auch nach den politischen Strategien für den Umgang mit den vielfältigen städtischen Widersprüchen und Konflikten. “Recht auf Stadt” hat sich dabei in den letzten Jahren als globaler Slogan für zahlreiche neue urbane soziale Bewegungen etabliert. Doch was hat es damit auf sich?
Felix Wiegand wird in der Veranstaltung einen Überblick über kritische Ansätze im Themenfeld Recht-auf-Stadt geben und danach fragen, inwiefern diese auch für Aktivist_innen von Nutzen sind.

19. 2., 18:00, Infoabend Selbsterntegärten Ketzergasse, Erlaa und Erlaaerstraße 83
Hotel Karlwirt, 1230 Wien, Ketzergasse 155DSC_0036http://www.selbsternte.at/

20. Februar, Start des  ImkerInLehrgangs, Höhere technische Bundeslehranstalt Wien 3, Rennweg 89B

dachbienenDer Lehrgang beinhaltet eine komplette und umfangreiche Grundausbildung im Bereich der Imkerei mit den Schwerpunkten Stadtimkerei, Hobbyimkerei und Praxis. Umfang: 60-70 Stunden (Theorie und Praxis). „Wir zeigen Ihnen die Methoden, welche sich, nach unseren Erfahrungen bei Anfängern und Fortgeschrittenen, gut bewährt haben und soweit möglich den letzten Stand der biologischen Bienenhaltung entsprechen..“ Und: „Wer noch keinen eigenen Bienenstandort hat oder einen braucht, der kann im Rahmen der Stadtimker im Zuge dieser Ausbildung zu einem kommen.“
nähere Infos unter: http://shop.stadtimker.at/items.php?ids=114&hid=70&CA=9377

PDF-Info: Kurs-Anmeldung
http://www.stadtimker.at/download/Anmeldung_Grundkurs_iv-si.pdf
PDF-Info: Kurs-Info
http://www.stadtimker.at/download/AllgKursinfo_iv-si.pdf

20. Februar, 19:00, Postwachstumsökonomie mit Niko Peach – Gesprächabend auf der TU Wien, Kuppelsaal, Karlsplatz 13, 1040Paech

Gibte es eine Alternative zur wachstumsbasierten Gesellschaft, in der wir leben? In seinem Buch „Die Befreiung vom Überfluss“ stellt der Volkswirtschafter Niko Peach thesen zu einer Postwachstumsökonomie vor und erklärt die Dringlichkeit seines Alternativmodelles.

Eine Veranstaltung von Attac und Grüne Wirtschaft

schand13-ma4820. Februar, 18:00 – 20:00, SCHANDFLECK-Gala  im Off-Theater, Blauer Saal, Kirchengasse 41, 1070 Wien, anschließend Buffet in der Off-Lounge

Nicht zufällig am „Welttag der Sozialen Gerechtigkeit“ verleiht das Netzwerk Soziale Gerechtigkeit zum zweiten Mal den „Schandfleck des Jahres“ – die Auszeichnung für das übelste Unternehmen, Organisation, Institution und Einzelperson in Österreich. Unter anderem mit Musik von klezmer reloaded und einer Laudatio von Robert Misik zum Thema „CSR – der neoliberale Schmäh“.

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20. Februar 2014, 18:30 Uhr, Fachbuchhandlung des ÖGB-Verlags, Rathausstraße 21, 1010 Wien
 CD Präsentation Jura Soyfer: „Lieder von der Erde und von den Menschen“
Rudi Görnet(Kontrabass) + Maren Rahmann (Stimme/Akkordeon)
https://www.facebook.com/events/259650477532123/?ref_newsfeed_story_type=regularfolgen

22. Februar, 14:00 – 17:00, noch einmal der R-Urban-HotSpot Lobau, diesmal Wissensvermittlung:

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Workshop „Basics of Gardening“ (Eva Vesovnik)

Treffpunkt: Im PermaBlühGarten (übrigens: zwei Gartenanteile sind  für heuer noch frei!), gegenüber von (1220) Otto-Weber-Gasse 55, (später geht’s ins Warme), Anmeldung bei Eva Vesovnik: ideevee@gmail.com

 

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28. Februar, 19:00, offenes StadtFruchtWienTreffen in der SCHENKE  (Pfeilgasse 33, 1080 Wien)

Eingeladen sind all die, die am Thema interessiert sind, und die, die sich auf die eine oder andere Weise einbringen wollen

 

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