Die Blumen der PIZZERIA ANARCHIA

„Urbanisierung ist ein Kanal, durch den überschüssiges Kapital fließt, um die Städte für die Oberschicht neu zu bauen“, sagte David Harvey 2013 in einem Spiegel-Interview. Eine AufwertungsWalze, die auch im sozialdemokratischen Wien ungeniert von Bezirk zu Bezirk rollt, ohne Rücksicht auf die Bevölkerung. Auf welch brachiale Art diese mitunter gesteuert wird, machte uns die Auseinandersetzung der Pizzeria Anarchia-Aktivistinnen mit der SpekulantenGmbH in den letzten Jahren deutlich. – Die Geschichte ist weitgehend bekannt oder kann hier nachgelesen werden: http://pizza.noblogs.org/pressespiegel/.

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Und wie reagiert die Wiener Stadtregierung? Anstatt die Regeln zu ändern (und z. B. einen Gentrifizierungs-Selbstläufer wie den „Lagezuschlag“ einfach abzuschaffen), beschränkt sie sich auf das Ressort Sicherheit und macht für den Neoliberalismus den Bodyguard. Und mangels anderer Ziele, schießt sie über dieses eine Ziel maßlos hinaus. Nicht weniger als 1.700 Polizisten waren am 28. Juli 2014 im Einsatz, um die 19 Besetzerinnen in der Mühlfeldgasse 12 mit Gewalt zu räumen.

Kurz bevor es losging, habe ich noch schnell das einzigartige Fassadenpflanzen-Arrangement der Pizzeria Anarchia fotografisch dokumentiert…

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