Ernährung, DIY, SaatgutTausch, RisikoForschung, die neue PROLETENPASSION u. a. – TERMINE JÄNNER 2015

Kaum hat das Jahr begonnen, schon gibt’s Termine, Termine, Termine….   (Die Seite wird bei Bedarf aktualisiert)

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Mo, 12. 1. 2015, 19:30 – 21:30, Philipp Salzmann: Die Nahrungskrise in Subsahara-Afrika, Institut für Afrikawissenschaften, Spitalgasse 2, Hof 5, Seminarraum 1

„Im Buch gehe ich der Frage nach, inwiefern Nahrungsunsicherheit von KleinbäuerInnen im subsaharischen Afrika entsteht.

Über die Analyse von vorherrschenden AkteurInnen und Strukturen wird die Herausbildung eines neoliberalen Nahrungssystems nachgezeichnet. In diesem werden subsaharische KleinbäuerInnen vielfach enteignet und entmächtigt, was wiederum ihre Nahrungsunsicherheit hervorruft.“

Mehr Informationen zur Veranstaltung unter: http://afrika.univie.ac.at/veranstaltungen/

Mehr Informationen zum Buch unter: http://mandelbaum.at/books/816/7537

Di, 13. Jänner 2015, Forschungsstammtisch für Ernährungssouveränität, 19:00, „mittendrin“, Währingerstraße 19, 1090 Wien

Für: „Alle die derzeit oder zukünftig rund ums Thema Ernährungssouveränität forschen (sei es im Rahmen des Studiums oder danach) oder Forschungsanliegen haben, sind herzlich willkommen! Ziel des Stammtisches ist ein informeller Austausch über die Grenzen zwischen verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen, Universitäten und Positionen im Forschungsbetrieb hinweg.

Bitte schreib kurz ein E-Mail an forschung-liste@ernaehrungssouveraenitaet.at, wenn du weißt, dass du kommen wirst (damit wir genug Plätze im Lokal reservieren können), aber im Zweifelsfall komm lieber spontan als gar nicht.“

Di, 13. Jänner 2015, 14 – 18 Uhr, Offene Werkstatt bei Craftistas (FrauenWerkstatt) Roseggergasse 33-35/2, 1160 Wien

In der offenen Werkstatt werden ohne Themenvorgabe vorhandene Ressoucen (Raum, Werkzeuge, Maschinen, fachliche Kompetenz, Fachliteratur, etc.) für Frauen zur Verfügung gestellt. Hier können eigene Projekte durchgeführt werden bzw. Werkstücke, welche im Rahmen von Workshops, Reparatur- und Energiecafes angefangen wurden, fertiggestellt werden.

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Mi, 14. Januar 2015, 15 – 18 Uhr, Erster Saatgut-Tausch- und Schenktag im TÜWI-Hofladen

„Alle sind herzlich eingeladen, Saatgut zu tauschen, zu schenken oder sich beschenken zu lassen. Neben Saatgut für Gemüse, Kräuter, Bäume, u.a.m. kann in gemütlicher Atmosphäre auch Wissen und Erfahrung über Anbau, Sorten, Verarbeitungsmöglichkeiten, oder was euch sonst so einfällt, getauscht und geschenkt werden.“
Ort: Peter-Jordan-Straße 76 – TÜWI’s Hofladen

Mi, 14. Jänner 2015, Filmvorführung www.auf-den-barockaden.at, Burgkino, Opernring 19

Reservierung: Online oder unter +43 1 5878406
Nach der Filmvorführung: Ilija Trojanow und Doris Kittler im Gespräch: “Wem gehört die Stadt?”

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Do, 15. Jän. 2015, 18- 19Uhr30, Infoabend Lehrgang Gemeinschaftsgarten, Schraubenfabrik, Lilienbrunngasse 18, 1020 Wien

Der Verein Gartenpolylog startet im Februar 2015 einen Lehrgang Gemeinschaftsgarten. An diesem Abend erfahren Sie Details über den Lehrgang.

Der Lehrgang Gemeinschaftsgarten wendet sich an Menschen, die gerne einen Gemeinschaftsgarten gründen möchten bzw. in oder kurz nach der Gründungsphase stehen. Im Rahmen der 5 Module entsteht ein vielfältiges Bild von Gemeinschaftsgärten …

Weitere Infos zum Lehrgang: www.gartenpolylog.org und office@gartenpolylog.org

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  1. Jänner 2015, 18 – 20 Uhr, Vortrag von Risikoforscher Ortwin Renn (Uni Stuttgart) „Finanzkrise, Klimakollaps, Pandemien: Bedrohen globale Risiken eine nachhaltige Entwicklung?“ Kommunalkredit Public Consulting (Türkenstraße 9, 1090 Wien)

Finanzkrise, Klimakollaps, Pandemien sind Bedrohungen, die wegen ihres globalen und vernetzten Charakters zu multiplen Kaskaden von Auswirkungen führen können, die grenz- und funktionsübergreifend Schäden hervorrufen. Wenn wir es beispielsweise nicht schaffen, die menschlich ausgelösten Emissionen von Treibhausgasen effektiv zu begrenzen, kommt es mit großer Wahrscheinlichkeit zu erheblichen Verschiebungen der Klimazonen auf der Welt. Dies wird wiederum Ernährungsengpässe, Ausbreitung neuer Krankheiten und Migrationsbewegungen in großem Ausmaß nach sich ziehen …“

Dialogpartner von Prof. Renn ist  Mag. Dr. Thomas Jakl, Abteilungsleiter im BMLFUW für Chemiepolitik und Biozide.

Eintritt frei. Anmeldung  bis 13.1. erforderlich: zur Anmeldung

Do, 15. 1. 2015, 18:00 – 19:30, Buchpräsentation „Murks? Nein danke!“, AK, Bildungszentrum, Großer Saal, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien

„Die elektrische Zahnbürste versagt nach kurzer Zeit ihren Dienst, der Drucker geht ein und eine Reparatur zahlt sich kostenmäßig nicht aus, die neuen Schuhe lösen sich beim ersten Regen auf… Wer kennt diese Beispiele nicht aus eigener Erfahrung? Stefan Schridde hat in seinem neuen Buch viele dieser Fälle mit Unterstützung von Erfahrungen vieler KonsumentInnen gesammelt und zeigt auf, was hinter diesen vielen Einzelfällen steckt. Nach der Analyse zeigt er auch Lösungsmöglichkeiten auf, wo eine Therapie gegen „geplante Obsoleszenz“ ansetzen muss und was KonsumentInnen dagegen unternehmen können.“ Mehr zum Buch hier: http://murks-nein-danke.de/buch/

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Fr, 16. Jänner 2015, um 18 Uhr im Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien
„Wir – die geschrumpfte Orgagruppe vom Solidarische Ökonomie Kongress
2013 – wollen neue Impulse setzen, um solidarische Ökonomien weiter bekannt zu machen und voranzubringen. (…) Dafür braucht es deine Energie, deine Lust, dein Wissen!
Einige Themen, an die wir als Organisationsgruppe gedacht haben:
• Unabhängigkeit solidarökonomischer Initiativen • Politische und rechtliche Beratung für Initiativen • Bildungs- und Vernetzungsarbeit • Entwicklung gemeinsamer Strategien zur Stärkung solidarischer Ökonomien • Unterstützung des Kongresses für Solidarische Ökonomie in Berlin 2015 konkretisieren
Die genannten Punkte haben bloß VorschlagsCharakter. Komm vorbei und bring Themen ein, die dir unter den Nägeln brennen!
Die SÖK13 Orgagruppe“

Mittwoch, 21. Jänner 2015, 15:00 Uhr, „Der Umbruch von 1989 – Das Unerledigte“ Vortrag Michael Brie (Gesellschaftsanalyse, Berlin), Moderation: Dieter Segert (Politikwissenschaft Wien) – Hauptgebäude der Uni Wien, Hörsaal 31, 1. Stock, Stiege 9

“ … Der Vortrag thematisiert die Weichenstellungen von 1989 und geht auf das Unerledigte ein, das heute, 25 Jahre später, zur Wirkung kommt in den Fragen einer sozialökologischen Transformation. Denn notwendige Antworten auf die Vielfachkrise der modernen Zivilisation im Verhältnis zur Natur, im Selbstverhältnis der Menschen, in Fragen von Demokratie und globaler Solidarität und Schaffung einer friedensfähigen Ordnung wurden 1989 nur vertagt.“

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Ab 22. Jänner, „DIE PROLETENPASSION 2015 FF.“ mit GUSTAV(!) und KNARF RELLÖM(!) im WERK X, Oswaldgasse 35A, 1120 Wien

„Der „Geschichte der Herrschenden“ eine „Geschichte der Beherrschten“ gegenüber zu stellen, das war der Anspruch des Autors Heinz R. Unger und der Band „Schmetterlinge“, als sie bei den Wiener Festwochen 1976 ihre „Proletenpassion“ vorstellten. In insgesamt 65 Liedern wird die Geschichte der letzten 500 Jahre als eine Geschichte der Klassenkämpfe erzählt, an deren vorläufigem Ende nicht unbedingt der Sieg der Arbeiterklasse steht.

Knapp 40 Jahre später macht sich Regisseurin Christine Eder gemeinsam mit Heinz R. Unger, Eva Jantschitsch (Gustav) und Knarf Rellöm daran, die Geschichte der Proleten erneut und aus zeitgenössischer Sicht zu untersuchen und bis in die Gegenwart weltweiter Proteste von Occupy bis Gezi fortzuschreiben: … http://werk-x.at/produktion/proletenpassion-2015-ff-at

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Fr, 23. Jänner 2015, 18:15, Erster Wiener Stammtisch der Nyéléni-Bewegung, im TÜWI, Peter-Jordan-Straße 76

„Wie es sich für einen richtigen Stammtisch gehört, soll auch dieser in gemütlicher Atmosphäre stattfinden. Jedes  Monat soll Raum und Zeit dafür geschaffen werden, dass wir uns ungezwungen austauschen (…)

auch für Personen, die mit der Idee der Ernährungssouveränität noch nicht wirklich vertraut sind, wird sicherlich der Rahmen gegeben, um die Ideale einer ernährungssouveränen Gesellschaft kennenzulernen.

Das Ausgangsthema des ersten Stammtisches ist: WIEN 2020 – Neujahrsvorsätze für Nyéléni: Was bedeutet Ernährungssouveränität konkret in Wien? Was kann in fünf Jahren passieren? Welche konkreten Visionen gibt es und was muss für deren Verwirklichung passieren? Und ganz wichtig: Was können wir dazu beitragen?

Mögliche weitere Themen und Termine:

Di 17. Feber: Interne Bewusstseinsbildung in der Nyéléni-Bewegung

Di 17. März: Vorbereitung/Ideensammlung für den Tag des kleinbäuerlichen Widerstands

Fr 17. April: Aktion zum internationalen Tag des kleinbäuerlichen Widerstands

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  1. Jänner 2015, 18 Uhr, Frauenrecht auf Wohnen, Ort: das TAG, Gumpendorfer Straße 67

Ökonomische Unabhängigkeit und ein eigenes Zimmer sind laut Virginia Woolf die Voraussetzungen für Frauen, um ein unabhängiges Leben führen zu können. Wie entwickelt sich die Situation von Frauen in Zeiten von Wohnungskrise, Zwangsdelogierungen und verstärkter weiblicher Armut? Warum bleibt Wohnungslosigkeit von Frauen oftmals unsichtbar und welche Formen der Organisation und Kritik an Wohnungspolitik und Armutsbekämpfung gibt es?
Eine Diskussion mit:
* Gabriele Mechovsky, Leiterin von Ester – Tageszentrum für wohnungslose Frauen
* Michaela Moser, Armutskonferenz, FH Soziale Arbeit, St. Pölten
* Elisabeth Zoumboulakis-Rottenberg, Bezirksrätin in Mariahilf
* Kurto Wendt, Autor und Aktivist

Moderation: Marty Huber

Fr. 30. Jänner, ab 17 Uhr, Albertina – Den Ball der RechtsExtremen blockieren

Die FPÖ veranstaltet wieder das europaweit kritisierte Stelldichein der Rechtsextremen an prominenter Adresse – Verschiedene Bündnisse und Gruppen demonstrieren dagegen oder versuchen, es mit zivilem Ungehorsam zu blockieren, zu stören, zu verhindern

Treffpunkte: 17 Uhr Schottentor

https://www.facebook.com/offensivegegenrechts?fref=ts

17 Uhr Albertina

http://www.interventionistische-linke.at/2014/12/09/aufruf-ball2015/

17 Uhr Resslpark/Karlskirche

http://nowkr.at/

Wien TV ist live dabei:

https://wientv.org/live-demonstration-gegen-den-akademikerball-2015

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VORSCHAU:

  1. bis 22. Februar 2015, Kongress „Gutes Leben für alle“ auf der WU, Welthandelsplatz 1,
    1020 Wien, http://www.guteslebenfueralle.org/

Der Kongress erkundetwie ein gutes Leben nicht nur für wenige, sondern für alle möglich wird. Es gilt auszuloten, wie Neues gesellschaftlich anknüpfungsfähig und selbstverständlich werden kann. Kooperationen von Umwelt- und Sozialbewegten, Wissenschaft und Politik, Theorie und Praxis.

Vorträge, Workshops, Exkursionen etc.  – Die Teilnahme ist kostenlos

Mit Ulrich Brand, Brigitte Kratzwald, Irmi Salzer, Barbara Unmüssig, Harald Welzer, Alexandra Strickner u. a.

Fotos: Andrea Seidling, Peter A. Krobath

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