Die MaulbeerSchüttelKunst

Wer hätte das gedacht: Seit genau vier Jahren redet und schreibt kein Mensch über die MaulbeerSchüttelKunst! Mit ihrem Diskurs-Embargo konnten sich die der MaulbeerSchüttelKunst zugerechneten SammelKünstlerinnen also erfolgreich behaupten. Doch worüber wird hier geschwiegen?DSC_1132

Die Bilder, welche die lose Gruppe von MaulbeerSammlerinnen (Birgit, Julia, Anna, David, Ingrid, Bruno  u. a.) auf die Leinwand der ErnteTücher schüttelt, orientieren sich inhaltlich weitgehend am Nachthimmel. Dieses Sujet ist nahe liegend, wenn man bedenkt, dass MaulbeerBäume oft über 20 Meter hoch werden.

Präsentiert mensch die ErnteTücher auf WäscheSpinnen (siehe Bild oben), können die Maulbeerflecken kunstgemäß auch als Musik interpretiert werden.

An dieser Stelle muss darauf hingewiesen werden, dass es sich bei den MaulbeerSchüttelBildern wohlgemerkt nicht um einen banalen sozialökologischen ErnteRealismus handelt: Die Sterne werden hier zum Beispiel nicht wie dort üblich als falsche Goldtaler aus Hirseteig aufgeklebt, sondern als subversive violette Löcher dargestellt. Es geht auch nicht um eine billige aufgewärmte Eat-Art-Adaption, sondern um eine ganz eigene manifestlose NichtKunstRichtung.

Top down.

Schwerkraftkonservativ.

So weit, so belanglos. Einzig bei den Methoden könnte eine Aufhebung des DiskursEmbargos fruchtbar sein. Hier werden aktuell drei Schulen beobachtet:DSC_1163

  1. Die Schule der Stangler, die mit mehr oder weniger langen Holzstangen oder KunststoffTeleskopStangen vom Boden aus an den Ästen schütteln.
  2. Die Schule der Kraxler, die auf den Baum klettern und händisch, mitunter aus füßisch an den Ästen schütteln.
  3. Die Schule des Werfers, die nur einen Vertreter hat und daher auch BrunoBrutalMethode genannt wird: Bruno befestigt ein supermarktmelanzanigroßes HartgummiStück an einer Schnur, schleudert dieses über einen Ast und schüttelt dann. Und schüttelt auch den Kopf, und zwar über alle anderen: „Warum ernten nicht alle nach meiner Methode?! Sie ist eindeutig die beste! Auch für die Olivenernte wär BrunoBrutal das beste!“

P.S.: Was macht Bruno mit den Blättern, welche die Maulbeerbäume bei seiner Erntetechnik verlieren? Er frittiert sie. Das ist die asiatische Methode…

Über die Wirkstoffe der Maulbeerblätter hier mehr: http://www.vitalstoffmedizin.ch/index.php/de/wirkstoffe/maulbeer

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Comments
2 Responses to “Die MaulbeerSchüttelKunst”
  1. Joseph sagt:

    Wunderbar, dass etwas zum Lobe der Maulbeeren geschrieben wird – eine ganz wunderbare Frucht mit unglaublichem Potenzial!!!
    Für mich sind diese Schüttelbilder interessanter, als die vom großen Heiligen der Schweinebauern N.
    Da ich selber ein großer Afficionado der kleinen Beere bin, würde ich gerne mit den anderen
    Maulbeerliebhabern in Kontakt kommen – insbesondere was das Züchten von Maulbeerbäumen betrifft!!
    Bitte um kurze mail an:
    http://www.wunderweltderfruechte.at
    bzw. : zar_der :fruchte@yahoo.de

Trackbacks
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  1. […] daraus gemacht. Und dabei nicht verhindern können, das ErnteKunstProjekt fortzusetzen. Auf die SchüttelBilder der Maulbeer-Periode folgen nun also küchenklassische Pressdrucke – denn: Nach dem Aufkochen pressen wir die […]



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