Stadtfrucht Wien – BuchEmpfehlungen 2015

Grundsätzlich empfehlen wir von Stadtfrucht Wien, zu Weihnachten nichts zu verschenken, das die Müllberge wachsen lässt. Was dann? Nun ja, das verraten wir jetzt nicht so direkt – falls jemand unser mittlerweile als historisch zu betrachtendes WeihnachtsVideo noch nicht kennt:

Falls Obstbäume und das aus seinen Früchten Produzierte unter dem vom nächstbesten Weihnachtsmarkt geklauten, pardon recycelten Baum nicht genügen, empfehlen wir, Bücher zu schenken, natürlich nicht irgendwelche, sondern

  1. Das Obstbaumbuch des Jahres 2015

ist das Werk „555 OBSTSORTEN – für den Permakulturgarten und –balkon“ von Siegfried Taschl, herausgebracht vom Verlag Löwenzahn (424 Seiten, 500 Farbfotos, Euro 34,90).

Diesen kleinen Maulbeerbaum schenkte Stadtfrucht Wien im November der neuen Obstbaum-Allmende am Donaufeld - mehr hier http://www.gbstern.at/blog-stadterneuern/ein-garten-zum-teilen/

Diesen kleinen Maulbeerbaum schenkte Stadtfrucht Wien im November der neuen Obstbaum-Allmende am Donaufeld – mehr hier
http://www.gbstern.at/blog-stadterneuern/ein-garten-zum-teilen/

Jedes Jahr erscheinen unzählige Garten- und Obstbücher, schon fast so viele wie Krimis und Kochbücher, die meisten auf glänzende Abbildungen konzentriert, botanische Pornographie aus dem FotoShop. Umso wohltuender, wenn sich ein Permakultur-Fachmensch wie Siegfried Taschl der Aufgabe widmet, selbsterworbenes und selbsterprobtes Wissen weiterzugeben, und neben Grundregeln fürs Pflanzen und Schneiden und einer stimmigen Zusammenstellung von nicht weniger als 555 essbaren Früchten auch noch die Bezugsquellen für Samen und Bäume mitliefert.

 

  1. Das politische Buch des Jahres 2015

ist in unseren Augen die auf dieser Seite bereits empfohlene Geschichte einer scheiternden Zivilisation: „Das Ende der Megamaschine“ von Fabian Scheidler, erschienen im Verlag Promedia ( ISBN 978-3-85371-384-6, Euro 19,90),

eine ungemein dichte Zeitreise durch die letzten fünf Jahrtausende, zu den Wurzeln und der Ausbreitung jener Zerstörungskräfte, welche heute die menschliche Zukunft in Frage stellen. Wir haben das Buch auf dieser Seite schon empfohlen und empfehlen diesmal Brigitte Kratzwalds Rezension dazu: „Die große Stärke des Buches ist es, dass das komplexe Thema verschränkter Herrschaftsstrukturen in gut lesbarer Sprache aufbereitet wurde, ohne viel theoretischen Ballast und teilweise spannend wie ein Krimi. Gerade auch durch die ambivalenten Gefühle, die es hervorruft und durch eine große Fülle an Literaturangaben, zu den zugrunde liegenden Theorien ebenso wie zu konkreten Fallstudien, gibt es Anregungen zum Weiterlesen, -denken und -diskutieren und hoffentlich auch Motivation zum Handeln.“ – Hier der ganze Text  https://kratzwald.wordpress.com/2015/08/15/die-urspruenge-der-herrschaft-von-menschen-ueber-menschen/

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