WEGA besetzt HASCHAHOF!

Der Abriss des Haschahofs konnte verhindert werden. Bislang. Kommt nun Wohnfonds-Präsident Michael Ludwig durch eine raffinierte Verpachtungsstrategie doch noch an sein Ziel?

Schon als sie am 5. Februar dieses Jahres die Besetzerinnen der Gruppe EVORA aus dem Haschahof hinausexpedierten, hatten WEGA-Beamte ein Auge auf den schönen Gründerzeithof geworfen. Nachdem das Anwesen ein halbes Jahr gut bewacht und leer herumstand, und an Zwischennutzung interessierte Künstlerinnen vom Wohnfonds für blöd verkauft und im Regen stehen gelassen wurden, darf es nun die Einheit mit dem Langnamen „Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung“ endlich nutzen.

Wofür?

Etwa um das Räumen von Besetzungen zu üben?!

Oder wirklich Alarmwürdiges?

So oder so: Der Stil solcher WEGA-Einsätze (die Ramme gehört da zur Grundausrüstung wie für unsereins die Zahnbürste) lässt uns ernsthaft um den Bestand der Gebäude fürchten. Zumal mittlerweile an den Wochenenden auch noch die Rettungshundebrigade „Staffel Wien Süd“ am Haschahof trainiert, die sich als Vorbereitung für ihre Einsätze in Erdbeben-Gebieten die Manövergebäude wohl eher im zusammengekrachten Zustand wünscht. So könnte hier quasi die eine Gruppe der anderen zuarbeiten und Stadttrat Ludwig bräuchte schließlich nur noch zusammenzukehren, um den Herrschaften Investoren das Gelände als besenreinen Baugrund zu übergeben.

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Text & Foto: Peter A. Krobath

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