„Stadtplanung ist inzwischen zur Weltpolitik geworden“

DSC_0509Nicht nur in Wien (im Bild Rothneusiedl) droht die Stadterweiterung fruchtbares Ackerland zu verschlingen: Weltweit könnten durch die zunehmende Urbanisierung bis 2030 nicht weniger als 300.000 km² (30 Millionen Hektar) an Landwirtschaftsfläche verloren gehen, stellen Forscher des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) fest. Eine Fläche so groß wie Deutschland. Und fast doppelt so fruchtbar wie der weltweite Durchschnitt. Die Schwerpunkte dieser Entwicklung liegen in Asien (besonders China) und Afrika (besonders Nigeria und Ägypten).

Felix Creutzig, Leiter der MCC-Arbeitsgruppe Landnutzung, Infrastruktur und Transport: „Politische Entscheider auf kommunaler Ebene sind jetzt am Zug: Stadtplanung ist inzwischen zur Weltpolitik geworden. Die Stadtplaner können dazu beitragen, dass besonders Kleinbauern nicht ihre landwirtschaftliche Lebensgrundlage verlieren. Dazu könnte eine raumeffiziente Urbanisierung beitragen, die vorhandene produktive Landwirtschaft bewahrt, aber auch weiterhin Kleinbauern den Zugang zum städtischen Lebensmittelmarkt ermöglicht.“

Quelle: http://www.mcc-berlin.net/media/meldungen/meldungen-detail/article/verstaedterung-verschlingt-300000-kmx00b2-fruchtbarsten-ackerlands.html

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