Termine MÄRZ 2014 – Garten-MitmachAngebote, ErnährungsSouveränität, StadtPlanung, Saatgut, Pilze u. v. m.

Die TERMINE-Seite wird im Laufe des Monats aktualisiert, ergänzt, verbessert …….DSC_0480

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4. März, 18:30Seedballs basteln, verstehen und verwenden + Saatguttauschbörse!
im Kaleidoskop, Schönbrunnerstraße 91, 1050

Aus der Ankündigung: „Seedball  sind Kugeln aus Erde, Ton und Samen, die sehr einfach, günstig in großer Anzahl produziert werden können, und sich dank ihrer Wurffähigkeit leicht über die Stadt verteilen lassen. Wir werden bei diesem Workshop gemeinsam Seedballs basteln und praktische Tipps zu Aussaat im Garten und im öffentlichen Raum austauschen. (…) Wenn ihr Saatgut habt, seid ihr herzlich eingeladen, es zum Tauschen und Verarbeiten mitzubringen! Es wird jedoch auch Saatgut zur Verfügung stehen, sodass alle, die Lust haben, auch basteln können.“

und anschließend z.B.

4. März, 19:00, SambAttac FASCHINGSPARTY, im Nachtasyl, Stumpergasse 53-55, 1060DSC_0286

„Wir proben verkleidet mit und für Euch! – Faschingsfest im tschecho-slowakischen Underground-Lokal Nachtasyl. VERRÜCKTE KLEIDUNG, SCHMINKE, PERÜCKEN, ETC. ERWÜNSCHT ABER NICHT BEDINGUNG – GUTE LAUNE DAGEGEN SCHON. Zum Jammen ein Musikinstrument von zu Hause mitzubringen, wäre eine gute Idee !“

 

5.März, 18:30 – 20:00, Ringvorlesung Ernährungssouveränität, Teil 1, Peter-Jordan-Straße 82, 1190 Wien

Thema
Geschichte der Ernährungssouveränität: Österreichische Bergbauernvereinigung

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7. März, 10:00 – 18:00, Saatgut erhalten im Hausgarten, Marlies Ortner (PermakulturAkademie im Alpenraum), Grünes Lokal Floridsdorf, 1210 Wien, Brünner Straße 26-32 (Kosten: 60 Euro)

  • Kennenlernen der generativen und vegetativen Vermehrung.
  • Erhaltungs-und Selektionszüchtung.
  • Stecklingsvermehrung.
  • Sämereien von Gartengemüse, Kräutern und Feldfrüchten aus dem Hausgarten gewinnen-reinigen-lagern-verwenden.
  • Beispiele und Möglichkeiten für Hausgärtner/innen

Details: www.permakultur-akademie.com/?page_id=555&event_id=241.

7. März, 19:00, ÖGFA Podiumsdiskussion, Gumpendorferstraße 63 b, 1060

DSC_0195„kooperativ? verfahren? zu den Chancen und Grenzen kollektiver Planungsprozesse“ –Podiumsdiskussion mit Marlies Breuss, Walter Chramosta, Rudolf Kohoutek, Robert Korab

Aus dem Einladungstext von Andreas Vass, der die Veranstaltung auch moderiert: „…lässt sich Kooperation ‚top down‘ verordnen? Stößt der ‚Witz‘ der Betroffenen nicht an Grenzen, wo es um Verteilungs(un)gerechtigkeit geht, um extreme Machtunterschiede, um unvereinbare Interessensgegensätze? Entledigt sich Politik ihrer politischen Verantwortung, wenn sie über diese Unterschiede hinweg zum Aushandeln von Gegensätzen animiert? Wo ist weiterhin langfristige Planung angesagt? Gibt es allgemeine Interessen, die auch in kooperativen Verfahren grundsätzlich nicht verhandelbar sein sollen, und werden sie als Vorgaben konkret und operabel? Auch wenn Kooperation hilft, den planerischen Zirkel aufzubrechen und ein Projekt in Gang zu bringen, ohne eine Partei zu überrollen, bleibt die Frage nach den Voraussetzungen. Wer legt sie fest ohne urbanistischen Grundkonsens? Oder wäre der das Ziel des eigentlich notwendigen kollektiven Planungsprozesses? Nicht als verordnetes ‚bottom up‘ zur Legitimation des ‚Geschäfts mit der Stadt‘, sondern auf Augenhöhe mit der Komplexität der Stadt …“

Pilz-TäublingRussula.emetica.-.lindsey

10. März, 19:00 – 20:30, Österreichische Mykologische Gesellschaft, Vortrag Johann Filler, Hörsaal des Fakultätszentrums für Biodiversität der Uni Wien, Rennweg 14, 1030

Vortrag über Die Gattung Russula – Überblick über relativ einfach erkennbare Täublinge

11. März, 8:00 – 16:00, BIO-Dienstag am Floridsdorfer Markt (vor dem Schlingerhof), 1210IMG_9885

Ab dem 11. bieten Bio-Bauern jeden Dienstag ihre gesunden Produkte auch am Floridsdorfer Markt an – neben den schon beliebten Bio-Samstagsmärkten in der Gerasdorfer Straße und in der Kugelfanggasse am Bruckhaufen.

 

12. März, 14:00 – 18:00, SAATGUT –Tausch- und Schenktage, Tüwi ,Peter-Jordan-Straße 76, Universität für Bodenkultur

Neben Saatgut für Gemüse, Kräuter, Bäume, u.a.m. kann in gemütlicher Atmosphäre auch Wissen und Erfahrung über Anbau, Sorten, Verarbeitungsmöglichkeiten, oder was euch sonst so einfällt, getauscht und geschenkt werden.

DSC_0052 12. März, 18:30, DEPOT, Frauen in der Landschaftsarchitektur, Breite Gasse 3, 1070

Es gilt die immer noch ignorierte Rolle von Frauen in der Entwicklung der Landschaftsarchitektur aufzuzeigen. Bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwarfen sie Gärten, publizierten, lehrten und prägten so die Profession mit. Die Ergebnisse des FWF-Forschungsprojekts Frauen in der Landschaftsarchitektur reichen weit über geschlechtsspezifische Fragestellungen hinaus und geben Einblick in Entwurfsverständnis, Aufgabenfelder und berufliche Organisation der Landschaftsarchitektur im 20. Jahrhundert.

Lilli Lička, Projektleitung, BOKU Wien, Ulrike Krippner, Landschaftsarchitektin, BOKU Wien, Iris Meder, Architekturhistorikerin, BOKU Wien, Ruth Enis, Landschaftsarchitektin, Technion Haifa

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12.März, 18:30 – 20:00, Ringvorlesung Ernährungssouveränität, Teil 2, Peter-Jordan-Straße 82, 1190 Wien

Thema
Agrarpolitik der EUKatrin Hirte – Johannes Kepler Universität Linz

13. März, 18 Uhr, LebensInselnLobau? StadtLandGartenHofLobau? – Für MitMachInteressierte: Gespräch über Vernetzungs-Potentiale der Garten- und Landwirtschaftsprojekte am Naufahrtweg, im Salettl des Gärtnerhof Polzer, Naufahrtweg 14, 1220 WienDSC_0233

Die Lobau ist nicht zum ersten Mal ein wichtiges Experimentierfeld Wiens. Gärtnern auf der Einzelparzelle, am Gemeinschaftsfeld, als CSA-Projekt, in Permakultur, um Saatgut alter Sorten zu vermehren, mit BioKlo, Kompostanlage, biologischem Pflanzenschutz, Wurmstraße, Solarenergie für die Brunnenpumpe – all diese Projekte und Pläne gibt es für die Gärten und Feldern am Naufahrtweg. Kann daraus ein Stadt-Land-Labor werden, das den Wiener_innen Impulse für ein zukunftsfähiges Gutes Leben gibt? Wer will sich in welchem Projekt oder sonstwie einbringen?

15. März, 15:00Stadtgärten kennen lernen, vernetzen, Erfahrungen austauschen und einsteigen, Akademie der Bildenden Künste, Schillerplatz 1-3, ÖH-Büro (Raum E5), 1010 Wien im Erdgeschoß, nach dem Haupteingang links und um die Ecke weiter.DSC_0252

Aus der Ankündigung: „Menschen, die in Wien und Umgebung gärtnern, und die, die das gerne tun möchten, lernen sich in diesem Workshop kennen. Bestehende Gärten stellen sich vor, Interessierte können einen Überblick gewinnen und Anschluss finden, und es können sich gänzlich neue Initiativen gründen. In einer Diskussionsrunde widmen wir und der Vielfalt städtischer Gemeinschaftsgärten, und im Besonderem dem Tun und Werken der Gärtner*innen im öffentlichem Raum im Spannungsfeld zwischen Eigentumskultur und Commoning…“

 wuk-anders geteilt17. März, 14:00 – 22:00, Symposium ANDERS GETEILT, WUK Foyer, Währingerstraße 59, 1090

Kollektive Freiräume als urbane Ressource – „Das internationale Symposium ANDERS GETEILT ist auf der Suche nach neuen und ungewohnten Möglichkeiten der gemeinsamen Produktion und Nutzung von Freiräumen. Die eingeladenen Künstler_innen, Designer_innen und Architekt_innen präsentieren ihre Strategien und Projekte für die Aneignung und Neuinterpretation (vor)gefundener Situationen. Die materiellen Interventionen und Umsetzungen werden dabei bewusst auch als Operationen im politischen und sozialen Raum begriffen. Hierbei finden Umformulierungen, aber auch Erweiterungen statt, es werden neue Areale erobert, seien es Zwischenräume, Strassen oder auch Landschaften. Strategien können dabei die Wegnahme oder Verweigerung vordefinierter Funktionen, die bewusste Einbindung des Alltagswissens der Bewohner_innen als auch die listige Hintergehung von Vorschriften sein.“ (Das Symposium ist Auftakt für die Neugestaltung des WUK Hofes)

MitStefan Demming (Künstler, Berlin), Wapke Feenstra (Künstlerin, Rotterdam), Christoph Katzler / Numen/For Use (Designer, Wien), Annalisa Mauri (Landschaftsarchitektin, Landscape/TU Wien), Barbara Mayer / Kampolerta (Landschaftsarchitektin, Wien), Magdalena Reiter / collective ika (Designerin, Linz), Alexander Römer/ EXYZT collectif ConstructLAB (Designer-Builder, Berlin), Hans Schartner / RAHM architekten (Architekt, Wien)  –  Eintritt frei

 

19.März, 18:30 – 20:00, Ringvorlesung Ernährungssouveränität,DSC_0080

Teil 3, Peter-Jordan-Straße 82, 1190 Wien

Grüne Revolution versus naturgemäße Landwirtschaft:
Martina Kaller – Universität Wien und Alfred Haiger – Universität für Bodenkultur Wien

 

21. März, DEMONSTRATION für FREIRÄUME, Friedrich-Schmidt Platz (Rathaus)

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PizzeriA Anarchia (von Räumung bedroht), Wagenplatz Treibstoff und Wagenplatz Gänseblümchen (demnächst wieder ohne Standplatz) rufen gemeinsam auf, für den Erhalt von selbstverwalteten Räumen und Plätzen zu demonstrieren

13:00 – 15:00 Kundgebung (mit Volksküche)

15:00  DEMObeginn

 

 

24. März, 19:00 – 20:30, Österreichische Mykologische Gesellschaft, Vortrag Thomas Bardorf, Hörsaal des Fakultätszentrums für Biodiversität der Uni Wien, Rennweg 14, 1030

Vortrag über Pilze am Holz – eine EinführungDSC_0188

24. März, 18.00 Uhr, Kolumbien: Widerstand gegen Saatgut-Zerstörung und Handelsabkommen, Institut für Bodenkultur, Simonyhaus HSI, Peter-Jordan-Straße 65, WienCom-Saatgut

„Drei Vertreter_innen von Bäuer_innen-/Bauernorganisationen, darunter Cynthia Osorio vom Verband der Saatgut-Erhalter_innen und ein Mitglied der kolumbianischen nationalen Agrarkoordination, in der sich Bäuer_innen-/Bauernorganisationen und indigene Gemeinschaften zusammengeschlossen haben, berichten über die aktuellen Entwicklungen in Kolumbien.

Im vergangenen Herbst haben Massenproteste die Hauptstadt Bogotá und weite Teile des Landes blockiert. Sie richteten sich gegen die Auswirkungen des Freihandelsabkommens mit den USA und Saatgutgesetze, die den Bäuer_innen und Bauern verbieten, ihre traditionellen Sorten anzubauen. Mit 9000 Verhaftungen versuchte die Regierung, die Proteste gegen das Saatgutverbot und Billigimporte von Lebensmitteln zum Schweigen zu bringen.
Bei der Veranstaltung werden wir auch über die anstehende EU-Saatgutverordnung, deren aktueller Entwurf gemäß Konzerninteressen gestaltet ist und die für die Zukunft unserer Ernährung essentielle Sortenvielfalt stark gefährdet, informieren – ebenso über TTIP, das äußerst bedrohliche Handelsabkommen, das gegenwärtig von den USA und der EU verhandelt wird.“

26. März, 20:00, Workshop: One solution – Care Revolution?, Wipplingerstraße 23, 1010

Care- und Reproduktionsarbeit gewinnt in Krisenzeiten zunehmend an Bedeutung. Fragen, die in diesem Workshop erarbeitet werden sollen: Was ist eigentlich Care-Arbeit? Welche Beispiele kennen wir aus unserem Alltag, wo Care jenseits von Staat und Markt organisiert wird? Wie können wir selbst aktiv werden? – Aktivistinnen berichten von der „Care-Revolution“-Konferenz in Berlin

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28. März, 14:00 – 17:00, Basics of Gardening – Workshop mit Eva Vesovnik im PermaBlühGarten LOBAU

Gegenüber von (1220) Otto-Weber-Gasse 55, Anmeldung bei Eva Vesovnik: ideevee@gmail.com

28.03, 19.00, Stadtfrucht-Treffen und Veranstaltung zum Thema Nachhaltiger Aktivismus, Schenke (Pfeilgasse 33, 1080 Wien)

Da Veranstalterinnen einen  Raum suchten und das Thema für uns Stadtfruchtlerinnen auch von großem Interesse ist, nehmen wir bei unserem nächsten Treffen bei folgendem Vortrag (plus Debatte) teil (Stadtfrucht-interne Dinge wie Vorschläge für Erntetour im April können davor oder danach besprochen werden):

Einführung in das Konzept des Nachhaltigen AktivismusDSC_0374
„Kampf gegen den Klimawandel, Rassismus oder das Patriarchat stresst.
Hinzu kommen Konflikte in der eigenen Gruppe, prekäre Lebensverhältnisse,…
Die negativen Folgen: Burnouts, Depressionen oder Rückzug ins Private. Da
aber sozialer und ökologischer Wandel eher einem Marathon, als einem
Sprint gleicht, sind gerade im krisenhaften Kapitalismus langfristige
Konzepte gefragt! In diesem Zusammenhang wollen wir ergründen, wie ein
wirklich nachhaltiger Aktivismus aussehen könnte. Gehört Bournout zu einer
Aktivist_innenbiografie und was ist das eigentlich? Und mit welchen
Strategien können wir individuell wie kollektiv widerstandsfähiger werden
und einen nachhaltigen Aktivismus entwickeln, der nicht nur rein
funktional gedacht ist, sonder das gute Leben spürbar machen lässt?“
Vortrag mit anschließender Debatte
Referent: Timo Luthmann (imagine communication/ausgeCO2hlt)

28. März, 19:00, Ressource Großwohnbauten, Gumpendorfer Straße 63b, 1060

ÖGFA_Impulsreferate und Diskussion: Ressource Großwohnbauten – Bernd Hunger, Jan Tabor , Angelika Schnell DSC_0094

Moderatorin Angelika Fitz im Einladungstext: „…Viel ist die Rede von einer notwendigen Urbanisierung der monofunktionalen Großwohnsiedlungen, von einer Aufwertung der öffentlichen Räume, einer Verbesserung des Wohnumfeldes und einer Förderung der sozialen und funktionalen Durchmischung. Im Zuge der aktuellen Wachstumsprognosen richtet sich in Wien der Blick aber noch aus anderen Gründen auf die Großwohnbauten. Sie gelten als Ressourcen für inneres Stadtwachstum, also für Nachverdichtung. Wie werden solche Stadtumbauten zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner gestaltet? Wer bewertet die vorhandenen Qualitäten? Wie sollen wir mit der Ressource Raum umgehen, die in den Großwohnsiedlungen noch reichlich vorhanden ist? In wessen Interesse und Gewinn wird gehandelt?…“

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30. März, ab 14:00, 1. Floridsdorfer Saatgut-Tauschfest im Grünen Büro (Brünner Str. 26-32) -Samen und Pflanzgut tauschen, Verkauf von Bio-Saatgut, Frühlingsbuffet, Vortrag über Saatgut und EU-Saatgutverordnung, Seedbombs basteln – mehr HIER

 

 

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