TERMINE Feb & März 2016 – Saatgut, Jungpflanzen, Agrarwende, Selbermacherei u. a.

Saatgut schenken oder tauschen, Aktionen, Vortäge, Filme, Diskussionen, Tagungen und einiges mehr – Die TermineSeite wird bei Bedarf ergänzt – Die Haschahof-Fotos stammen von Andrea Seidling (die Haschahof-Besetzung wurde übrigens am 5. 2. von 100 Wega-Beamten geräumt : „Die Leere als die höchste Ordnung der Totalen Verwaltung?“)IMG_3243

Mo, 8.Feb. 2016, 8:00 Uhr, WIR LÄUTEN DIE AGRARWENDE EIN! – Aktion, Austria Center Wien, Congresszentrum, Bruno-Kreisky-Platz1, 1220 Wien (U1 VIC)
„Der 8.2.2016 geht in die agrarpolitischen Geschichtsbücher ein. Wir läuten die Agrarwende ein. Endlich, die österreichische Agrarelite hat die Sackgasse erkannt, in der sich die Agrarpolitik befindet. Wir stimmen dem Tagungstitel der Wintertagung des Ökosozialen Forum voll zu: „Billig gibt’s nicht. Irgendwer zahlt immer (drauf)!“ Das Problem wurde richtig erkannt. Wir wollen die Lösung, nämlich eine ökologische und sozial gerechte Agrarwende einläuten und feiern. Für kulinarische Verpflegung, musikalische Unterhaltung und visionäre Festreden ist gesorgt. Kommt und feiert mit! – Kommt im Dirndl, in der Lederhose und mit Janker. – Bringt Kuhglocken!“

Mo, 8. Feb. 2016, 17:00, 3. Hetzgasse 8, 1030 Wien
„10 Jahre Wasserschaden – wir sind gegen den Abriss!“ – Infos gemeinsam mit dem Kollektiv der TU Wien „stadtlos“ über das aktuelle Geschehen – https://www.facebook.com/events/1021055831306533/

Do, 11. Feb. 2016, Tauschbörse für Pflanzensamen, GB 2/20, Grätzlzentrum, 1020 Max-Winter-Platz 23
Verkündet wird’s nicht, aber aus Erfahrung sei mitgeteilt: Natürlich können auch hier Samen VERSCHENKT werdenIMG_3076

Di, 16. Feb. 2016, 12:30 – 20:30, „Wir haben es satt“-Tagung, Albert-Schweitzer-Haus, Schwarzspanierstr. 13, 1090 Wien
Wir stehen am Scheideweg: Soll unser Essen zukünftig noch von Bäuerinnen und Bauern erzeugt werden oder von Agrarkonzernen?
Mit Flavio Valente (FIAN International), Maureen Jorand (CCFD), Benjamin Luig (Misereor), Elizabeth Mondejar (ATC), Jyoti Fernandes (ECVC) und VertreterInnen der „Wir haben es satt“ Plattform.
Aktuelles Detailprogramm: http://www.wirhabenessattaustria.wordpress.com/tagung
Anmeldung zur Tagung an office@fian.at
Am 17.2.2016 ganztägiges Strategie- und Vernetzungstreffen der „Wir haben es satt“ Plattform in der Sargfabrik (Goldschlagstraße 169, 1140 Wien).

Do, 18. Feb. 2016, 17:30 – 21:30 @ die selberMACHEREI, Schönbrunner Straße 125, 1050 Wien, http://www.makeraustria.at
Permakultur Basics: Einführung in die wichtigsten Ideen, die Philosophie und Methoden der Permakultur. Mit Praxisaustausch. – Freie Spende

Sa, 20. Feb. 2016, 15:00-20:00 @ die selberMACHEREI, Schönbrunner Straße 125, 1050 Wien, http://www.makeraustria.at
Jungpflanzen selber ziehen: Eigene Jungpflänzchen ziehen ist einfach und macht Spaß! Am Fensterbrett können dann die neuen Pflanzen für den Balkon oder Gemeinschafts Guerillagarten vor-wachsen. Plus: Die wichtigsten To-Do’s im Gartenjahr, Tips für die eigene Saatgutvermehrung. Wer hat: Saatgut mitbringen & teilen!IMG_3042

22- Feb. – 21. April 2016 – „Saat.gut-tauschen“, zu den jeweiligen Öffnungszeiten der GB 9/17/18, Lazarettgasse 12 (9. Bezirk) UND Lacknergasse 27 (17. Bezirk)
„Die temporären Saatgutkisten in den Lokalen der GB*9/17/18 wartet auf Ihr überzähliges Saatgut und bietet Pflanzensamen für mehr Vielfalt in Ihren Beeten. Kommen Sie vorbei!“ – Öffnungszeiten: Di: 9-12 Uhr + 13-17 UhrVortrag und am letzten Do im Monat 13-19 Uhr“
Von 22.-24. Februar 2016, 3. Internationale Konferenz \”Wachstum im Wandel\” @ Wirtschaftsuniversität Wien
Nach den Konferenzen in den Jahren 2010 und 2012 die 3. internationale „Wachstum im Wandel“-Konferenz zum Thema „An Grenzen wachsen – Leben in der Transformationsgesellschaft“…
http://www.wachstumimwandel.at/konferenz2016/

Di, 23. Feb 2016, 19:30, Kritik nach IVAN ILLICH, Vortrag M. GRONEMEYER @ Aktionsradius Augarten, Gaußplatz 11, 1200
Entwicklungshilfe-Kritik von Aktionsradius-Lieblingsgästin Gronemeyer in Bezug auf Lehrmeister Illich („Der Hilferufer ist in seiner Autonomie als Rufer beraubt“) – Fragestellung des Abends: Handeln EntwicklungshelferInnen pauschal auf Basis von fragwürdigen Hilfsbedürftigkeitsdiagnosen?IMG_2950Sa, 27. Feb. 2016, Oststation lädt zu „Selbstversorgung Lebensmittel“ (Favoriten) – mehrere Programmpunkte
12 Uhr Treffen bei FOOD X, im Lager der Lebensmittelcooperative in Favoriten, Columbusgasse 47 (Ecke Quellenstraße) im Innenhof. Einführung über die Arbeit und Organisation des Vereins. – http://www.foodx.at/www/index.php
14 Uhr SPAZIERGANG: Auf den Feldern beim Haschahof
Wir fahren mit dem Bus 227 (Abfahrt um 13.33  Uhr) vom Reumannplatz (Herndlstraße) zum Haschahof und treffen dort Peter A. Krobath von der Stadtfrucht Wien. Er gibt uns Einblick zu den jüngsten Ereignissen rund um den Haschahof und die Bebauungspläne der Umgebung um Rothneusiedl, sowie über zukünftige Pläne zur Gründung von Selbstversorger Feldern.
18 Uhr SOUNDCHECK: Angel Turpov
19 Uhr ESSEN
Oststation, Quellenstr. 2, 1100 Wien – http://www.oststation.at

27. + 28. Feb. 2016, Solidaritätswochenende LAST EXIT : mo.ë, Kundgabe und Konzerte , 1160, Thelemangasse 4
„Knapp einen Monat nach Auftakt in das „geordnete Verfahren“ möchten wir unsere Stellungnahme vom 11.01. 2016 verstärkt ins öffentliche Bewusstsein rufen. Was machen wir hier und warum!?! Das Statement finden Sie im Anhang als pdf oder unter http://press.moe-vienna.org .
Die Immobilienfirma Vestwerk hat Anfang Jänner gegen den Verein Räumungsklage eingebracht. Der erste Gerichtstermin ist für den 03. März 2016 angesetzt. mo.ë befindet sich nun inmitten des Verfahrens und braucht die volle Unterstützung aller.
Wir laden Sie in diesem Sinne herzlich zu unserem Solidaritätswochenende LAST EXIT : mo.ë am Samstag, 27. Februar und Sonntag, 28. Februar ein. Wir beginnen mit Kundgabe auf dem Yppenplatz ab 12h30. Treffpunkt in der Thelemangasse 4. Konzerte und Benefiz Kunst Auktion finden im Anschluss daran und am Sonntag in den Räumlichkeiten des Vereins in der Thelemangasse 4 statt. Das vollständige Programm finden Sie anbei.“  – https://www.facebook.com/events/190751061280976/

Mo, 29. Feb. 2016, CD-Präsentation „Hörbuch Josefstadt“, 19:00, Museum für Volkskunde, 8. Laudongasse 15-18
Das Hörbuch Josefstadt erscheint NEU in der Reihe „StadtFlanerien Wien“– Eintritt frei!
Begrüßung: Matthias Beitl / Direktor Volkskundemuseum. Präsentation des Hörbuchs durch Redakteurin Carola Timmel im Gespräch mit Herausgeberin Uschi Schreiber / Aktionsradius Wien – über Entstehungsgeschichte, Themenauswahl & Besonderheiten des Bezirks sowie Hörproben – Wolfgang Bledl präsentiert „Fotografische Flanerien“ zur Josefstadt – Tina Walzer gibt Einblicke in die jüdische Geschichte des Bezirks – Musik: Catch-Pop String-Strong, Jelena Popržan & Rina Kaçinari; witziger grenzüberschreitender Balkan-Grooves – Ausklang mit Wein und Brot

Di, 1. März 2016, 19:30, Vortrag NIKO PEACH @ Aktionsradius Augarten, Gaußplatz 11, 1200 Wien
Alle Schienen sind in Richtung „Peak Everything“ verlegt, die Wachstumsparty ist vorbei, was nun? Umweltökonom Niko Peach lotet in seinem Vortrag die Möglichkeiten einer Postwachstumsgesellschaft aus. – Anmeldung erbeten: 01/ 332 26 94DSC_2473

Di, 8. März 2016, 19.00, „TTIP, TiSA, CETA stoppen!“, Grünes Büro Floridsdorf, Brünner Straße 26-32, 1210 Wien
Was ist TTIP, was ist CETA, was ist TISA? Was bringen uns diese Abkommen? Verhandlungen hinter verschlossener Tür unter Ausschluss der Öffentlichkeit, des Europäischen und der nationalen Parlamente und im Beisein der Wirtschaftslobbys schüren weiterhin unser Misstrauen. Aber diese Abkommen haben Auswirkungen auf unser alltägliches Leben – sie betreffen uns alle!
Referent: DI Michael Torner, attac Österreich
https://floridsdorf.gruene.at/themen/demokratie-beteiligung/ttip-tisa-ceta-stoppen?preview=4RaxZebDJ1m6s_JUJwyerg

Mi, 9. März, 15:30 – 17:30, KUNDGEBUNG Solidarität mit den Bewohnerinnen der HETZGASSE 8, Magistratisches Bezirksamt für den 3. Bezirk, Karl-Borromäus-Platz 3, 1030 Wien
Seit einer Woche versuchen die Hauseigentümer des Hauses Hetzgasse 8 offenbar Fakten zu schaffen, die der Einrichtung einer Schutzzonezuvorkommen sollen. Obwohl die von den Hauseigentümern beauftragten Arbeiter laut Auskunft der Baupolizei nichts entfernen hätten dürfen was fix montiert ist, werden Fenster, Türen, WCs, Badewannen, Duschwände und Duschkabinen demontiert sowie auch Böden herausgerissen. Es ist zu befürchten, dass sich der Zustand des Hauses in Folge dieser rechtlichlaut Baupolizei nicht gedeckten Praktiken stark verschlimmert.
Infos: https://www.facebook.com/events/1585786271745247/ , https://www.facebook.com/dieHetzgasse/?fref=ts , http://mietenwahnsinn.rechtaufstadt.at/

Fr. 11. März, 12:00 – 17:00, SoliLa!-FELDTAG, Naufahrtweg 14, Treffpunkt für FahrradfahrerInnen: 12:00 Anfang/Prater Hauptallee
„Liebe Freund_innen des solidarischen Gemüses, es ist wieder soweit, der Frühling steht vor der Türe und die Feldarbeit kann wieder beginnen.Darum laden wir euch herzlich zum ersten Feldaktionstag am 11.3. ein! Wir wollen gemeinsam die ersten Pflänzchen im Glashaus aussäen und den Boden für die Saison vorbereiten. Dafür brauchen wir viele Hände, die dabei tatkräftig unterstützen….“ Bei Regenwetter fällt der Feldaktionstag ins Wasser! – http://solila.blogsport.eu/

Sa, 12. März, 9:00 – 17:00, TAGUNG „Zukunft Stadt“, im Dschungel Wien, Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien
Was zeichnet eine lebenswerte, zukunftsfähige Stadt aus? Wie kann Politik dafür die Rahmenbedingungen schaffen?
Vorträge, Diskussionen und Workshops mit Maria Vassilakou (Vizebürgermeisterin Wiens), Cornelia Dlabaja (Institut für Soziologie, Universität Wien), Thomas Ritt (AK Wien, Leiter der Kommunalpolitischen Abteilung), Elke Rauth (dérive – Verein für Stadtforschung), Monika Vana (Abgeordnete der Grünen im Europäischen Parlament) und vielen anderen
Den Ausgangspunkt für die Veranstaltung bildete ein Call for Abstracts, zu dem die Grüne Bildungswerkstatt gemeinsam mit den Wiener Grünen im vergangenen Frühjahr eingeladen haben. Eine unabhängige Jury wählte aus den eingereichten politischen Analysen und Reformmodellen acht aus. Ein Teil der ausgearbeiteten Beiträge wird nun im Rahmen der Tagung präsentiert und diskutiert. Sie sind auch online abrufbar unter: http://www.neuespurenlegen.at

Mo, 14. März 2016, 18:30 (Einlass), Film & Diskussion GLOBAL SHOPPING VILLAGE @ WUK, Währingerstraße 59, 1090 Wien – http://www.globalshoppingvillage.at
anschließend Diskussion nach dem Film mit Ulli Gladik, Autorin und Regisseurin des Films einer VertreterIn von System Change not Climate Change (SCNCC) und Michael Torner, Attac
Einlass: 18.30 Uhr, Filmbeginn: 19 Uhr
Freier Eintritt, Spenden willkommen

Mo., 14. März 2016, 17:00, Gegen rassistische Hetze, Ziedlergasse/Liesing 
„Die FPÖ plant am Montag, 14. März, einen rassistischen Aufmarsch gegen eine geplante Asylunterkunft in der Ziedlergasse in Wien-Liesing – ausgerechnet am Montag, dem üblichen Tag der Pegida-Märsche in Dresden. Mit dabei sind Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer, Johann Gudenus und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Die FPÖ-Liesing hat bereits gedroht: „Was die Dresdner können, schaffen wir, wenn es sein muss, auch.“
Wir laden alle antirassistischen und solidarischen Initiativen und Einzelpersonen ein, sich den rassistischen Hetzern entgegenzustellen und die Asylunterkunft mit einer schützenden Menschenkette zu verteidigen. Machen wir sichtbar, dass viel mehr Menschen für Solidarität und Toleranz stehen und Flüchtlinge herzlich willkommen heißen…“
Aufruf der Plattform für eine menschliche Asylpolitik und der Offensive gegen Rechts https://www.facebook.com/events/491649037690603/

Mi, 16. März 2016, 14:00- 18:00 Saatgut-Schenk- und Tauschtage, TÜWI-Hofladen, Peter-Jordan-Str. 76/ Ecke Dänenstraße, 1190 Wien – http://tuewi.action.at/contact
„Saatgut zu tauschen, zu schenken oder sich beschenken zu lassen. Neben Saatgut für Gemüse, Kräuter, Bäume, u.a.m. kann in gemütlicher Atmosphäre auch Wissen und Erfahrung über Anbau, Sorten, Verarbeitungsmöglichkeiten, oder was euch sonst so einfällt, getauscht und geschenkt werden.
Freies Saatgut für Alle!“

Mi, 16.März 2016, 17:30-21:00 @ PerpetuuMobile2.3, Geibelgasse 23, 1150 Wien, http://perpetuummobile.kukuma.org
Seedball-Werkstatt und Guerilla Gardening: Einblick in Form eines Input über die Geschichte der Guerilla-Gardening Bewegungen und damit verbunde Aktionensformen, Austausch über konkrete Möglichkeiten & Hindernisse + Seedballs selber basteln.

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Mi, 16. März 2016, 18:30, Vortrag: Lauren Berlant (University of Chicago), Affect of the Commons, Aula am Campus, Altes AKH Hof 1.11, Moderation: Birgit Sauer (Universität Wien)
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Forschungsschwerpunkts Gender & Transformation (Fakultät für Sozialwissenschaften, Universität Wien) statt.
“The commons” is currently a prestige concept for redescribing and rebooting democracy. In political theory after Kant it points to an unbounded, universally sensed space for the political. There’s a romantic story about the commons too, a pastoral story of nature and human creativity. Both of these are unconflicted spaces. At the same time, the concept points to an anti-pastoral process, involving rage at exploitation, theft, loss, mourning, the prospects of resistance to the state and capital, and the need to protect people from each other’s possessiveness…. – Am Donnerstag, 17.3.2016 (vormittags) wird es auch einen Workshop mit Lauren Berlant geben. Die genauen Infos dazu werden Mitte Februar bekannt gegeben.

Fr., 18. März, FEST für den Skaterpark am Nordbahngelände, Innstraße 16, 1020

Mehr dazu in diesem Beitrag: https://stadtfruchtwien.wordpress.com/2016/03/16/fest-fuer-den-diy-skater-abenteuer-park-am-nordbahngelaende-fr-18-maerz/

Fr, 18.03.2016, 20:00 Uhr, Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht (Amazon-Streik, Gefängnis-Gewerkschaft etc.) – Buchvorstellung mit Peter Nowak, Anarchistische Bibliothek und Archiv Wien, 8., Lerchenfelder Str. 124-126/Hof 3/Tür 1A
Das Wiener Arbeiter*innen Syndikat WAS (wiensyndikat.wordpress.com ) lädt ein: Buchvorstellung und Diskussion mit Peter Nowak (Hg.): Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht. Arbeitskämpfe nach dem Ende der großen Fabriken. (Verlag Edition Assamblage 2015).
Ein Schwerpunkt der Buchvorstellung und Diskussion wird auf den neuen Formen basisgewerkschaftlicher Organisierung liegen. – Können sie eine Alternative zu den reformistischen Großgewerkschaften sein? Und welche Rolle können außerbetriebliche Solidaritätsinitiativen bei der Unterstützung von Arbeitskämpfen spielen? – (http://peter-nowak-journalist.de/)

Sa., 19. März, 13:00, Internationale Demonstration „Refugees Welcome! Not Fortress Europe!“, Karlsplatz
„In ganz Europa werden am 19. März 2016 zehntausende Menschen unter dem Motto „Flüchtlinge willkommen“ auf die Straße gehen. Wir laden alle solidarischen und antirassistischen Initiativen und Privatpersonen ein, gemeinsam mit Flüchtlingen gegen die „Festung Europa“ zu demonstrieren. Wir heißen alle Flüchtlinge willkommen, egal ob sie von Krieg, politischer Verfolgung, wirtschaftlicher Zerstörung oder aus anderen Gründen zur Flucht gezwungen werden. Machen wir sichtbar, dass die überwältigende Mehrheit für Menschlichkeit und Toleranz statt rassistischer Sündenbockpolitik steht.
Wir stehen für eine Friedenspolitik. Wir stehen für die Erhöhung des Budgets für humanitäre Hilfe statt Elend und „Richtwerten“ für Flüchtlinge. Wir stehen für ein Bündnis aller Benachteiligter statt für das Ausspielen von Menschengruppen gegeneinander. Es ist genug für alle da. Der Reichtum ist nur falsch verteilt. Armut ist kein Schicksal, sondern die Folge einer verfehlten Politik….“

So., 20 März 2016, 14:00 – 16:00, Urbane Kräuterwanderung am Uni-Campus (Altes AKH)
Treffpunkt: 14:00 Uhr beim Narrenturm (Sensengasse)
Essbare Wildkräuter und Gehölze in der Stadt: Bestimmung und Merkmale von Wildpflanzen (giftige Doppelgänger), Inhaltsstoffe und kulinarische Verwendung. Das Sammeln der Wildkräuter steht dabei im Vordergrund!
Teilnahmebeitrag: 20 EUR (ABA: 18 EUR, Kinder bis 8 Jahre kostenfrei! bis 16 Jahre 10 EUR)
Begrenzte TN-Anzahl! Die Exkursion findet bei jedem Wetter statt! – Verbindliche Anmeldung und weitere Infos: michaelflechl@hotmail.de

Mi, 23.März 2016, 20:00, LITERATUR aus und in der PFEILGASSE, Avalon, Pfeilgasse 27, 1080  –  farce vivendi präsentiert WORTE WIE PFEILE – Literatur aus der Pfeilgasse, mit: Andreas Plammer, Susanne Toth, Lorenz Langenegger und melamar – Moderation: melamar – Eintritt: Frei(e Spende)

„WILLKOMMEN IM LITERARISCHSTEN GRÄTZEL VON WIEN! Kein anderer Bezirk hat eine auch nur annähernd so hohe Schriftstellerdichte wie die Wiener Josefstadt. Einige dieser Autorinnen und Autoren haben sich in der Pfeilgasse angesiedelt. Ein ursprünglich aus dem Waldviertel stammender Kulturverein namens Avalon tat es ihnen gleich. Auch der Verein farce vivendi hat hier seinen Sitz.  Den Umständen dieser kulturellen Wegkreuzungen will eine literarische Veranstaltung Rechnung tragen, die vier in der Pfeilgasse lebende und arbeitende SprachkünstlerInnen an einem Veranstaltungsort in der Pfeilgasse zur Lesung bittet und so zusammenführt, was zusammen gehört.“

Do, 24. bis Mi, 30. März 2016, FRACTION ON WHEELS, Wagenleben, Schnitzeljagd, Squating Days, Workshops, Aktionen, Recht auf Stadt, Städtetreffen, Diskussionen, Straßenfest mit Geflüchteten (Samstag in Erdberg) – Ein Frühlingserwachen in und für Wien – am Wagenplatz, im EKH, im Metalab etc

Es beginnt am 24., um 16 Uhr mit einer Welcome-PARTY am Wagenplatz Treibstoff (Litfaßstraße) – Das weitere Programm: https://fractiononwheels.noblogs.org/programm/

Mi, 30. März 2016, 19.00 Uhr, NACH DER EMPÖRUNG, Buchpräsentation Klaus Werner Lobo, Moderation Robert Misik, Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog, Armbrustergasse 15, 1190 Wien https://stadtfruchtwien.wordpress.com/2016/03/09/nach-der-empoerung-das-neue-buch-von-klaus-werner-lobo/

 

 

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Comments
3 Responses to “TERMINE Feb & März 2016 – Saatgut, Jungpflanzen, Agrarwende, Selbermacherei u. a.”
  1. Wolf Hoog sagt:

    Grüße von der eigentlichen Selbermacherei
    Die Selbermacherei gibt es schon viel länger – und zwar wirklich kostenlos, offen, möglichst freegan. Wir sind die Mitbegründer des Sharing-, Dumpster- und Selbermacherei-Trends. Als Vorreiter freuen wir uns natürlich über jede Kooperation.
    Leider haben die MakerAustria-Leute uns nur böswillig den Namen gestohlen, wohl um vermeintliche Konkurrenz auszuschalten. Dazu werden Mitgliedsbeiträge und Sponsorgelder gescheffelt, um damit Anwälte und Werbung zu bezahlen. So ein Vorgehen ist genau das Gegenteil von dem, was die Selbermacherei wirklich ist.
    Trotzdem findet Ihr in Euren virtuellen Netzwerken und auf http://selbermacherei.hoog.at nähere Informationen, wie Selbermacherei tatsächlich eine Alternative zu Konsumsucht, Ressourcenverschwendung, Ausbeutung und Abhängigkeit sein kann.
    Bitte verwendet also nicht diesen gestohlenen Namen für ein Projekt, das nichts mit der Selbermacherei zu tun hat, da die ursprünglich Interessierten so nur verwirrt, weggelockt und wegen der Täuschung leider auch verärgert werden!
    Danke!

  2. Arno Aumayr sagt:

    Wir von Maker Austria haben aufgrund mehrfachen Wunsches aus der Community nach einem deutschen Namen gesucht. Der Name selberMACHEREI bezeichnet unsere Werkstatt am besten. Wir sind „Macher“ und in unserer Werkstätte bieten wir allen Machern die Möglichkeit zum selberMACHEN.
    Der Maker Space – auf Deutsch, macherPlatz – selberMacherPlatz wurde zu selberMACHEREI. Wir haben ausführlich in allen Marken-Datenbanken (Österreich und Europaweit) recherchiert und haben keine Einträge finden können, auch die österreichische Domain http://www.selbermacherei.at stand noch zur Verfügung.
    Wir wehren uns ausdrücklich gegen jegliche Vorwürfe, da alles getan wurde, was im Falle einer Namenswahl und -vergabe Usus und Voraussetzung ist. Die Vorgehensweise wurde bereits von einem Anwalt geprüft – es wurde uns bestätigt, dass alles seine Richtigkeit hat und wir den üblichen und rechtlich korrekten Weg gegangen sind.

    Mitunter auch aus diesem Grunde wir es zu diesem Thema keine weiteren Stellungnahmen von Seiten Maker Austria hier geben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Arnold Aumayr (Vorstand Maker Austria e.V. / Leiter selberMACHEREI)

    • Wolf Hoog sagt:

      Ja, eben! Es wurde nicht ein naheliegender Name wie z.B. „MACHERPLATZ“ oder „selbstmacherei“ oder einfach „MACHEREI“ gewählt, sondern absichtlich der eines nachweislich bereits jahrelang in der Szene etablierten Projektes. Und statt auf meine geduldigen Klärungsversuche und entgegenkommenden Kooperationsangebote zu antworten, wurden nur rechtliche Graubereiche geklärt und Domaingrabbing, Werbung und verlogene Interviews betrieben, sodaß die an der ursprünglichen, wirklich konsumkritischen Selbermacherei Interessierten dann dachten, wir hätten inzwischen auch unsere Seele an den Kommerz verkauft und seien zu einer weiteren Werbeplattform für Heimwerkermärkte verkommen. (Mehr dazu hier: http://selbermacherei.hoog.at/maker )
      Aber mit Anwälten böswillig Konkurrenz auszuschalten, entspricht nur alten, destruktiven Mustern. Schade für Euch!
      Wer menschlichere, positivere Lösungen sucht, wird sie (z.B. bei uns) finden.

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